Weihnachten in Deutschland

Weihnachten das Fest der Liebe ...

Für diese und etliche andere Tiere leider nicht:

   

Nachricht an die MOZ:

Was sind das nur für Menschen?

Sehr geehrte Redakteure,

bitte helfen Sie mittels Veröffentlichung. Das ist doch alles nicht zu
fassen.!

Am 30. Dezember 2008 um 0.45 Uhr holten Mitarbeiter vom Schwedter
Tierheime einen Mischlingshund ab, der am Vorwerk in Criewen angebunden
war. Als Beigabe hatte er eine Decke und etwas Futter. Man gab ihm im
Tierheim den Namen Bruno. Offensichtlich wurde der Hund ausgesetzt. Und
das bei dieser Kälte!!!!!  Wer kann Angaben machen???

Ein Tag nach Weihnachten schmissen "Tierfreunde" drei Katzen über den
Zaun in Heinrichslust.

Herr Rüsch holte aus Berkholz einen angebundenen Yorkshire Terrier ab,
der mehrere Tage in der Kälte ausharren musste. Der Kleine überlebte
nicht.  
 

Mit freundlichen Grüßen
Heidrun Schultz

   

Nachricht Berliner Kurier 27.12.08

Ausgesetzt
Herrchenlos am Fest der Liebe
Traurige Bilanz: Für 37 Tiere ( 14 Hunde, 12 Katzen, Vögel, Mäuse, Kaninchen,  Merrschweinchen) endete Weihnachten im Heim
 
Berlin - Weihnachten ist das Fest der Liebe. Aber offensichtlich leider
nicht der Tierliebe! 37 Tiere wurden an den Feiertagen von ihren Herrchen
eiskalt vor die Tür gesetzt.

Er ist erst zwölf Wochen alt und musste die Menschen schon von ihrer
hartherzigsten Seite kennen lernen. Denn die hatten den Terrier-Mix am 24.
Dezember einfach in der Neuköllner Nogatstraße an seinem hellgrünen Halsband
angebunden. Der Welpe bibberte vor Kälte! Bis Polizisten den Kleinen
entdeckten, ins Tierheim in Hohenschönhausen brachten.

Dort wurde der Welpe ärztlich untersucht und aufgepäppelt. Jetzt tobt er mit
Pfleger Franz Latzko (46) sogar schon um die Wette. Hat sich in drei Tagen
kein Besitzer gemeldet, wird der niedliche Knirps vermittelt.

Nicht alle ausgesetzten Tiere hatten so viel Glück. Ein kleiner Cocker
Spaniel-Welpe überlebte die Weihnachts-Nacht nicht. Das Hundebaby wurde in
der Jungfernheide entdeckt, starb wenig später an einer Infektion.

Insgesamt wurden in Berlin 37 Tiere zu Weihnachten verstoßen! Mehr als
doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, da waren es 17!

  


Nachricht Berliner Morgenpost 26.12.2008

Für 37 Tiere endete Weihnachten im Tierheim

Der zum Teil unverantwortliche Umgang mit Haustieren wird zu Weihnachten stets besonders augenfällig, wenn Menschen unbedacht Tiere verschenken, die dann ausgesetzt werden. So landeten während der diesjährigen Feiertage 37 Hunde, Katzen und andere lebendige Weihnachtsgeschenke im Tierheim.
Alle Jahre wieder: Für 37 Hunde, Katzen und Vögel endete Weihnachten im Berliner Tierheim. Für ein erst wenige Wochen altes Hundebaby kam sogar jede Hilfe zu spät: Das ausgesetzte Tierchen starb in der Heiligen Nacht an einer schweren Infektion. „Diese Bilanz stimmt uns sehr traurig, hatten wir doch Weihnachten 2007 lediglich 17 Tiere in Not aufnehmen müssen“, sagte Marcel Gäding vom Tierschutzverein für Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag.
Die Zwei- und Vierbeiner wurden größtenteils gefunden, wie der Tierschutzverein am Freitag mitteilte. Vermutlich wurden viele von ihnen einfach ausgesetzt. Woran der in der Jungfernheide gefundene Hund starb, soll jetzt eine Untersuchung klären. „Dieser Fall geht durch Mark und Nieren, zeigt er doch, wie skrupellos Menschen sein können“, sagte Gäding. „Dabei hätte rechtzeitige tierärztliche Hilfe das Leben des Kleinen retten können.“
Glück im Unglück hingegen hatten drei Wellensittiche, die Passanten in der Zehlendorfer Clayallee fanden. Ihre vormaligen Besitzer hatten die Schwarmvögel bei Minusgraden samt Käfig auf die Straße gestellt. Nur durch das schnelle und beherzte Handeln aufmerksamer Tierfreunde konnte Schlimmes verhindert werden. Wellensittiche stammen aus warmen Gegenden Australiens. Bei längerem Aufenthalt in der Kälte wären sie qualvoll verendet.

Wie Müll abgelegt
Ebenfalls vermutlich wie Müll abgelegt wurde ein kleiner Terrier-Mix-Welpe. Er wurde in der Nogatstraße in Neukölln gefunden - Halsband und Leine inklusive. Der Tierschutzverein glaubt nicht, dass er seinem Besitzer ausgebüxt ist. „Hier deutet ebenfalls alles darauf hin, dass das Hundebaby herzlos ausgesetzt wurde“, sagte der Sprecher.
Glimpflich endete das Fest für vier Hunde. Deren Besitzer bekamen ihre Lieblinge am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag wieder zurück, nachdem die Tiere schlichtweg ausgerissen waren. Die Hunde waren ebenfalls im Tierheim gelandet, konnten dann aber von den Mitarbeitern zurückgegeben werden.

  

Trotzdem viele Tierheime und private Tierschutzvereine gerade vor Weihnachten einen "Vermittlungsstop" eingelegt hatten, Tiere reserviert wurden, aber nicht vermittelt, stieg in diesem Jahr zu Weihnachten die Zahl der ausgesetzten Tiere !!!
Und viele, der zu Weihnachten verschenkten Tiere landen spätestens zur Urlaubszeit ebenfalls auf der Strasse....


Mensch, wo ist Dein Gewissen????



Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum !!!