Lebende Hunde und Katzen als Haiköder

Wie auch in den vergangenen Jahren, werden auf der französisch-kontrollierten Insel Reunion im Indischen Ozean trotz massiver Proteste im letzten Jahr weiter mit lebenden Hunden und Katzen Haie gefischt.

Die Tiere, meist eingefangene Streuner, werden mit grossen Haken durchstochen und dann werden sie hinter den Schiffen hergezogen.

Was sich in Französischem Hoheitsgebiet abspielt ist wird unter Tierschützern,Anglern und Einwohnern gleichermaßen Verurteilt. Dort benutzt man traditionell Hunde als Haifischköder. Hierbei wird dem Hund der Angelhaken durch die Haut und Pfoten gestochen. Sogar 6-Monate alte, mit Angelhaken präparierte, Katzen wurden an den Strand angespült, erklärt SPA-Vizepräsidentin Marie-Annick Chantrel der Internetzeitung von La Reunion "Clicanoo".
Die Stiftung "30 Millions d'Amis" versucht nun dieser blutigen Tradition ein Ende zu setzen.
Die Rechtslage in Frankreich verbietet durch das Tierschutzgesetzt solche Tierquälereien. Übliche Strafen sind 3 Monate Bewährung und 450 € Bußgeld. Wer nicht auf frischer Tat ertappt wird, dem ist meist im Nachhinein nichts nachzuweisen, was der Grund für die seltenen Verurteilungen ist.

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