Die Kettenhunde von Grönland

In Grönland leben an die 21 000 Schlittenhunde unter katastrophalen Umständen.

"...Seit ich zurück bin, denke ich ständig an die Hunde. Ich habe in meinem Leben schon viel Tierleid gesehen, mein “Beruf“ als Tierschützerin, den ich seit 15 Jahren ausübe, bringt das mit sich. Ich war zig-mal in Rumänien, in Montenegro, in Sarajevo, gleich nach Kriegsende, ich bin einiges gewohnt.

Trotzdem ist mein Herz in Grönland endgültig zerbrochen und ich habe diesen Hunden versprochen, alles zu tun, um ihnen zu helfen.
Nur durch Aufzeigen des Leides können wir etwas verändern..."

Zitat von Marion Löcker (Kampagnenleitung, Österreichischer Tierschutzverein), die im August 2007 in Grönland war.

Am Stadtrand gibt es riesige, mit Kot und Urin übersäte Hundeparkplätze, wo die Besitzer von der Stadt eine Fläche für ihr Hunderudel, das nicht selten bis zu 20 Tiere umfasst, zur Verfügung gestellt bekommen. So hängen die Hunde dann zu zweit oder auch zu dritt an Stahlketten, die sich oftmals tief ins Fleisch einschneiden. Man kann sich bestimmt vorstellen, dass die Hunde sich mit ihren Ketten verknoten, gegenseitig erhängen und sich um das wenige Futter streiten. Vielen werden die Zähne mit einem Hammer ausgeschlagen, um ein Durchbeissen der Ketten zu verhindern.

Auszug aus der Petition von CVFA
Präsident Earl Bingley 

Aktuell ist folgendes was mit den Schlittenhunden geschieht:
Die Sitution der armen Hunde, ist wie ich weiss, so wie die meisten Schlittenhunde behandelt werden.In Grönland halten einige Einheimische ihre Hunde an kurzen Ketten ohne ihnen Futter oder Wasser zu geben. Der leitende Veteriänar erzählte mir, dass 60-70 Prozent aller Schlittenhunde in Grönland (die Gesamtzahl beläuft sich somit auf 21.000 Hunde) misshandelt werden. Sie haben keine Schutzhütten im Winter und sie bekommen kein Futter während des Sommers, wenn die Fischer sie nicht brauchen. Einige Hunde werden im Frühjahr auf eine Insel gebracht und nicht zurück geholt bis zum Herbst. Die meisten sind bis dahin natürlich tot. Diejenigen die überleben haben ihre Kameraden gegessen.
Einige Bilder zeigen Hunde deren Zähne mit einem Hammer entfernt wurden. In einigen Gegenden in Grönland machen das Leute um sicher zu sein, dass die Hunde nicht die Ketten (an denen sie liegen) durchbeissen können und weglaufen.

 Kannibalismus aus Verzweiflung !

Der Staatlich angestellte Dogshooter reduziert den Bestand
der Schlittenhunde, in dem er sie durch einen Kopfschuss tötet.
Da sich auch in Grönland das Klima ändert, können die Hunde immer
weniger eingesetzt werden. Der Hundebestand in Upernavik ist
in diesem Jahr enorm gesunken.

Mehr zu den Grönlandhunden finden Sie hier:

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